
Landtagswahl Sachsen-Anhalt
Die Wähler rücken nach rechts
Die Wahlergebnisse der vergangenen zwei Jahrzehnte in Grafiken.

2006 konnten SPD und Linke noch in zahlreichen Gemeinden die meisten Zweitstimmen holen – beide erreichten landesweit über 20 Prozent.

Vier Jahre später – nachdem durch eine Gebietsreform viele Gemeinden zusammengelegt wurden – ist die CDU fast überall stärkste Kraft.

2016 stand in Sachsen-Anhalt zum ersten Mal die AfD zur Wahl und konnte vor allem im Süden in vielen Gemeinden gewinnen.

2021 gelang es der CDU, wieder Boden gutzumachen. Sie holte landesweit 37,1 Prozent der Stimmen. Linke und SPD spielten keine Rolle mehr.
Der Blick auf die Gemeindeergebnisse zeigt: Die AfD hat in Sachsen-Anhalt seit ihrer Gründung keinen klaren Durchmarsch hingelegt. Bei der vergangenen Landtagswahl büßte sie gegenüber 2016 rund vier Prozentpunkte ein.
Gleichzeitig haben SPD und Linke seit 2011 viele Stimmen verloren. Die Zustimmung für beide Parteien hat sich inzwischen quasi halbiert.
