
15. Mai 2026 | Lesezeit: 12 Min.
Der Feind ist ein Phantom. Er kommt aus der Dunkelheit, und selbst der Profi bekommt ihn kaum mal zu sehen. Meistens kommt er, wenn die Nacht den Tag verschluckt, dann klettert er aus seinem Loch in der Erde oder aus den Kanälen nach oben und fällt in die Straßen, die Gärten, die Keller ein. Alles ist unterwandert, und das ist in diesem Zusammenhang wörtlich zu verstehen. Vor einem guten Monat habe es auch bei ihnen wieder angefangen, sagen die Frau und der Mann, in ihrem kleinen Vorstadtidyll in Moers im Ruhrgebiet: eine Spielstraße, ein rot geklinkertes Mehrfamilienhaus, ihre Maisonettewohnung im Erdgeschoss und im Souterrain.