Pistorius beim Heimatschutzregiment in Münster, November 2025.
Pistorius beim Heimatschutzregiment in Münster, November 2025.
Pistorius beim Heimatschutzregiment in Münster, November 2025.

Friendly Fire

Boris Pistorius ist seit fast drei Jahren Verteidigungsminister und immer noch der beliebteste Politiker des Landes. Aber sicher nicht in seiner SPD. An jeder Ecke lauert ein Hinterhalt. Und die richtigen Probleme fangen gerade erst an.

Pistorius beim Heimatschutzregiment in Münster, November 2025.
Pistorius beim Heimatschutzregiment in Münster, November 2025.
Pistorius beim Heimatschutzregiment in Münster, November 2025.
Friendly Fire
Pistorius beim Heimatschutzregiment in Münster, November 2025.
Pistorius beim Heimatschutzregiment in Münster, November 2025.
Pistorius beim Heimatschutzregiment in Münster, November 2025.

Boris Pistorius ist seit fast drei Jahren Verteidigungsminister und immer noch der beliebteste Politiker des Landes. Aber sicher nicht in seiner SPD. An jeder Ecke lauert ein Hinterhalt. Und die richtigen Probleme fangen gerade erst an.

14. November 2025 | Lesezeit: 12 Min.

Am Eingang hinter den Schlagbäumen warnt ein Schild, es herrsche „Gefährdungsstufe alpha“. Klingt dramatisch, ist aber die niedrigste Alarmstufe für die Bundeswehr in Friedenszeiten. Und es wirkt auch alles sehr friedlich, die Sonne taucht das eher dröge Areal der Handorfer Kaserne in ein goldenes Licht an diesem Herbstmorgen, an dem der Verteidigungsminister das Heimatschutzregiment 2 am Rand von Münster besucht. Boris Pistorius trägt ein weißes Hemd ohne Krawatte. Shakehands, ein paar Scherze, schon ist die Stimmung gelöst. „Ich freue mich, hier zu sein“, sagt er. Der Inhaber der Befehls- und Kommandogewalt wirkt, als sei er zu Besuch bei Freunden.

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