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24. Juni 2026

Was Eintrittsdatum, Vermerke und Geburtsdatum über dieses Parteimitglied verraten: Lesen Sie, was wir über [VAR: NAME_AKTE] aus den NSDAP-Akten rekonstruieren konnten.

Für [VAR: NAME_AKTE] wurde die Mitgliedsnummer [VAR: MITGLIEDSNUMMER] aus der NSDAP-Mitgliederkartei ausgelesen – Angaben zum Geburtsdatum liegen nicht vor – aber aus den anderen Informationen auf der Karteikarte lässt sich trotzdem einiges über die Umstände des Parteieintritts von [VAR: NAME_AKTE] lernen.

[VAR: NAME_AKTE] wurde [VAR: GEBURTSDATUM_JAHR] geboren und gehörte zur Generation, die die Zeit des Kaiserreichs und des Ersten Weltkriegs als Erwachsene erlebt hatte. Diese Jahrgänge waren – wenn sie im deutschen Reich aufgewachsen waren – geprägt von wilhelminischer Obrigkeitsgläubigkeit, dem Schock der Kriegsniederlage 1918, der Furcht vor dem Kommunismus und der Ablehnung der Weimarer Republik. Die Krisen der 20er-Jahre, vor allem die Folgen der Weltwirtschaftskrise ab Herbst 1929, trieben sie vermehrt in die NSDAP.

[VAR: NAME_AKTE] wurde [VAR: GEBURTSDATUM_JAHR] geboren und erlebte das Ende des Kaiserreichs und den Ersten Weltkrieg. Während Frauen häufig in der Kriegswirtschaft arbeiteten, waren viele Männer dieser Jahrgänge Frontsoldaten gewesen. Sie vermissten in der Weimarer Republik oft das Gemeinschaftsgefühl des Soldatenlebens und waren deshalb empfänglich für die Idee der „Volksgemeinschaft“, die ihnen die NSDAP versprach. Von der Demokratie fühlten sie sich enttäuscht oder verraten, viele fürchteten den Kommunismus.

[VAR: NAME_AKTE] wurde [VAR: GEBURTSDATUM_JAHR] geboren und gehörte zu den sogenannten Kriegskindern des Ersten Weltkrieges, die zwischen 1914 und 1918 zu jung waren, um eingezogen zu werden. Sie waren oft traumatisiert durch Hunger und die Abwesenheit der Eltern: Viele Väter kämpften und starben an der Front, Mütter arbeiteten vielfach in der Kriegsindustrie.

Die ersten Jahre der Weimarer Republik erlebte die Generation von [VAR: NAME_AKTE] häufig als Zeit der Wirren, Gewalt und Not, viele fürchteten den Kommunismus. Das Versprechen der NSDAP, etwas radikal Neues und eine „Volksgemeinschaft“ zu schaffen, zog sie stark an. Der Publizist und Zeitzeuge Sebastian Haffner bezeichnet die Kriegskinder des Ersten Weltkriegs deshalb als „eigentliche Generation des Nazismus”.

[VAR: NAME_AKTE] wurde [VAR: GEBURTSDATUM_JAHR] geboren und war zu Beginn der NS-Herrschaft noch jung. Nach der „Gleichschaltung“ von Politik und Gesellschaft 1933 kannte diese Generation in ihren prägenden Jahren fast nichts anderes mehr als den NS-Staat und seine Institutionen, etwa die Hitlerjugend (HJ) oder den Bund Deutscher Mädel (BDM) – zumindest, wenn sie in Deutschland aufwuchsen.

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