Im Visier

Hudhaifa Al-Mashhadani leitet die Deutsch-Arabische Schule in Neukölln. Sie reden hier über Vielfalt, Toleranz, lauter Dinge, die Islamisten ganz und gar nicht gefallen. Dann wollte ihn einer vor die U-Bahn schubsen, am helllichten Tag. Mitten in Berlin.

Im Visier

Hudhaifa Al-Mashhadani leitet die Deutsch-Arabische Schule in Neukölln. Sie reden hier über Vielfalt, Toleranz, lauter Dinge, die Islamisten ganz und gar nicht gefallen. Dann wollte ihn einer vor die U-Bahn schubsen, am helllichten Tag. Mitten in Berlin.

Von Thorsten Schmitz (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)
11. Dezember 2025 | Lesezeit: 12 Min.

Hudhaifa Al-Mashhadani zitterte am ganzen Körper, als er sein Büro betrat im vierten Stock eines Neuköllner Neubaus. Es war Freitag, der 14. November, kurz nach elf Uhr. Vor zwanzig Minuten wäre er fast getötet worden.

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