Sicherheitspolitik

Friedrich Merz verspricht: „Wir legen den Schalter im Kopf um“

Eine Rede, an der wochenlang gearbeitet wurde – wird sie etwas bewirken? Der Bundeskanzler präsentiert in München ein außenpolitisches Grundsatzprogramm. Und wiederholt eine direkte Botschaft an die USA zur Sicherheit auf Englisch.

13. Februar 2026 | Lesezeit: 6 Min.

Eigentlich soll der Bundeskanzler den Ton setzen, aber die Gepflogenheiten wollen es anders. Erst einmal ist Markus Söder dran. Der bayerische Ministerpräsident hat in einem Hotel, das sich Bayerischer Hof nennt, so etwas wie ein natürliches Hausrecht. Er hat das Wort, bevor Friedrich Merz an der Reihe ist. Er ist es also, der die Beziehungen zu den USA beschreibt, bevor Merz es tun kann. Diese Beziehungen seien „schon mal wärmer und herzlicher“ gewesen, sagt er. Söder liefert gleich auch eine Lösung für die Beziehungskrise: „Wir werden besser, Ihr werdet freundlicher“. Im Zweifel wähle er jedenfalls „Whiskey, nicht Wodka“.

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