Caracas während der US-Militäroperation.
Caracas während der US-Militäroperation.
Caracas während der US-Militäroperation.
Nicolás Maduro nach seiner Festnahme, zur Schau gestellt von den US-Behörden.
Nicolás Maduro nach seiner Festnahme, zur Schau gestellt von den US-Behörden.
Nicolás Maduro nach seiner Festnahme, zur Schau gestellt von den US-Behörden.

Vergesst die Welt von gestern

Was war das in Venezuela, ein Coup, ein Staatsstreich? Sicher ist, dass die US-Militäraktion gegen Diktator Maduro ein Bruch mit der Weltordnung ist, ein Rückfall in Zeiten von Kolonialismus und Imperialismus. Und jetzt?

Caracas während der US-Militäroperation.
Caracas während der US-Militäroperation.
Caracas während der US-Militäroperation.
Vergesst die Welt von gestern
Nicolás Maduro nach seiner Festnahme, zur Schau gestellt von den US-Behörden.
Nicolás Maduro nach seiner Festnahme, zur Schau gestellt von den US-Behörden.
Nicolás Maduro nach seiner Festnahme, zur Schau gestellt von den US-Behörden.

Was war das in Venezuela, ein Coup, ein Staatsstreich? Sicher ist, dass die US-Militäraktion gegen Diktator Maduro ein Bruch mit der Weltordnung ist, ein Rückfall in Zeiten von Kolonialismus und Imperialismus. Und jetzt?

4. Januar 2026 | Lesezeit: 13 Min.

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie schnell sich die Welt grundstürzend ändern kann, und sei es auch erst mal nur die in Venezuela, ist es gut zurückzuschauen: Neujahrsabend, kurz nach 19 Uhr, Dämmerung in Venezuelas Hauptstadt Caracas. Der Präsident des Landes, Nicolás Maduro, der ja mal Busfahrer gelernt hat, sitzt am Steuer seines Geländewagens. Er trägt ein rosafarbenes Hemd, die Ärmel sind hochgeschlagen, in der rechten Hand hält er eine Tasse Kaffee, die ihm seine Frau Cilia Flores von hinten gereicht hat.

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