Sie lieben hier Kinder und Waffen

Ausgerechnet im stockkonservativen Idaho sind sie stolz auf ihre Kartoffeln, ihre Revolver – und ihre Leihmütter. Natürlich haben sie das mit Spahn mitbekommen, aber ist nicht jedes Kind ein Geschenk?

Sie lieben hier Kinder und Waffen

Ausgerechnet im stockkonservativen Idaho sind sie stolz auf ihre Kartoffeln, ihre Revolver – und ihre Leihmütter. Natürlich haben sie das mit Spahn mitbekommen, aber ist nicht jedes Kind ein Geschenk?

13. August 2026 | Lesezeit: 12 Min.

Die Tätowierung auf ihrem rechten Oberarm wächst mit der Zahl ihrer Kinder. Vielleicht sollte man besser sagen: mit der Zahl ihrer Schwangerschaften. Denn von den sechs Babys, die Ashley Kirk-Robertson aus Boise in Idaho bis jetzt zur Welt gebracht hat, waren nur zwei ihre eigenen. Bei den anderen vier handelte es sich, wie sie es sagen würde, um „surrogacy journeys“. Um neunmonatige Reisen also, mit dem Reiseziel, anderen Paaren bei der Erfüllung ihres Kinderwunsches zu helfen. „Ich habe jede Sekunde davon genossen“, sagt Kirk-Robertson. Und ja, eine fünfstellige Aufwandsentschädigung hat sie dafür auch jedes Mal bekommen.

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