Landtagswahl

So hat Rheinland-Pfalz gewählt

Von Sören Müller-Hansen, Oliver Schnuck, Markus Hametner, Stefan Kloiber, Berit Kruse, Marie-Louise Timcke und Sarah Unterhitzenberger
22. März 2026 | Lesezeit: 2 Min.

Dieser Artikel zeigte in der Wahlnacht live die Auszählung und wurde laufend aktualisiert. Die Nachwahlanalyse in Grafiken finden Sie hier:

Rheinland-Pfalz hat einen neuen Landtag gewählt. Nach 35 Jahren gewinnt die CDU erstmals wieder eine Wahl in diesem Bundesland und wird den neuen Ministerpräsidenten stellen. Über die Sprungmarken gelangen Sie direkt zu den Ergebnissen, die Sie interessieren:

Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick

  • Machtwechsel: Die CDU gewinnt deutlich vor der SPD.
  • Die AfD wird drittstärkste Kraft.
  • Weit dahinter kommen die Grünen.
  • Die anderen Parteien scheitern an der Fünf-Prozent-Hürde.

Bevor das Ergebnis einer Wahl feststeht, orientieren sich Politiker, Medien und auch Wählende an Sonntagsfragen, Prognosen und Hochrechnungen. Wie diese berechnet werden und warum sie noch vom Endergebnis abweichen können: 

Welche Koalitionen hätten mit dem Wahlergebnis eine Mehrheit? Mit unserem Koalitions-Tool können Sie sehen, welche Kombinationen mehrheitsfähig sind. 

Eine Koalition mit der AfD ist nur rein rechnerisch möglich, CDU und SPD haben eine Zusammenarbeit bereits im Wahlkampf ausgeschlossen.

Wie hätte das Ergebnis ausgesehen, wenn nur junge Menschen wählen würden? Wem hat die CDU ihren Wahlsieg zu verdanken? Und wer holt mehr Stimmen bei den Arbeitern, die SPD oder die AfD? Antworten darauf geben Befragungen, die die Forschungsgruppe Wahlen nach der Abstimmung durchgeführt hat:

Die Süddeutsche Zeitung bereitet die Ergebnisse aller Wahlkreise für Sie in automatisch aktualisierten Artikeln auf. Hier gelangen Sie zum Wahlergebnis in einem bestimmten Wahlkreis in der Einzelanalyse:

Die folgenden Karten zeigen, wo die Parteien ihre Hochburgen haben und wo die Wahlbeteiligung besonders hoch war.

Diese Karte zeigt je Wahlkreis, welche Partei die meisten Zweitstimmen gewinnen konnte.

Hier sehen Sie, welche Parteien dahinter zweitstärkste Kraft wurden.

Hier sehen Sie die Hochburgen der CDU.

Diese Karte zeigt, wo die SPD ihre stärksten, und wo ihre schwächsten Ergebnisse eingefahren hat.

Die Karte zeigt, wo die AfD besonders stark ist.

Hier sehen Sie, wo die Grünen viele Stimmen gewinnen konnte.

Diese Karte zeigt die Wahlbeteiligung in den Wahlkreisen.

Diese Karte zeigt je Wahlkreis, welche Partei die meisten Zweitstimmen gewinnen konnte.

Hier sehen Sie, welche Parteien dahinter zweitstärkste Kraft wurden.

Hier sehen Sie die Hochburgen der CDU.

Diese Karte zeigt, wo die SPD ihre stärksten, und wo ihre schwächsten Ergebnisse eingefahren hat.

Die Karte zeigt, wo die AfD besonders stark ist.

Hier sehen Sie, wo die Grünen viele Stimmen gewinnen konnte.

Diese Karte zeigt die Wahlbeteiligung in den Wahlkreisen.

Erststimmen

Zusätzlich zur Zweitstimme für die Landesliste konnten die Wählerinnen und Wähler mit der Erststimme eine Person in ihrem Wahlkreis direkt ins Parlament wählen.

Lange dominierte die CDU die Landtagswahlen, seit 1991 lag dann aber die SPD vorn. Nun steht ein Machtwechsel an: Die Partei von Ministerpräsident Schweitzer fällt hinter die CDU zurück. Die Christdemokraten können leicht zulegen, während die AfD deutlich gewinnt und zur drittstärksten Kraft aufsteigt. Die Linke verbessert sich zwar, scheitern aber erneut an der Fünf-Prozent-Hürde.

Text: Berit Kruse, Marie-Louise Timcke; Entwicklung: Markus Hametner, Stefan Kloiber, Sören Müller-Hansen, Theresa Eingartner, Oliver Schnuck; Infografik und Design: Sarah Unterhitzenberger; Testing: Malte Hornbergs

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