
Foto: Abed Rahim Khatib/dpa
Foto: Abed Rahim Khatib/dpa

Foto: Omar Naaman/dpa
Foto: Omar Naaman/dpa

Foto: Rizek Abdeljawad/dpa
Foto: Rizek Abdeljawad/dpa
19. Juli 2024 - 6 Min. Lesezeit
Irgendwann stumpfe man ab, sagt er. Der Tod sei überall, man könne ihn riechen, erzählt Khalil El-Saitoun am Telefon. Der 40-jährige Palästinenser heißt eigentlich anders, will aber seinen Namen nicht in der Zeitung lesen. Aus Angst vor der Hamas. Er hält sich in Gaza-Stadt auf, unweit des Al-Shifa-Krankenhauses, das er gut kennt. „Jeden Tag sterben hier Menschen“, sagt El-Saitoun. Während der Bombardements durch das israelische Militär versucht er sich zu verstecken. Nach jedem Angriff, erzählt El-Saitoun, sei der Tod noch präsenter. Auf den Straßen sehe er die Überreste der Getöteten. Körperteile, verbrannte Leichen. Seine Nachbarn.