Wo die Front verläuft – Tag 285

Russland greift die Ukraine erneut massiv mit Raketen an. Es kommt zu Stromausfällen. An der Front im Nordosten setzen die Ukrainer ihre Gegenoffensive fort. Wie ist die Lage aktuell - und wie hat sich der Krieg entwickelt? Der Überblick in Karten.

Von Nicolas Freund, Sebastian Gierke, Julian Hosse, Christoph Koopmann, Michael Mainka, Sead Mujic, Sara Scholz, Markus C. Schulte von Drach, Kassian Stroh und Sarah Unterhitzenberger
1. Dezember 2022

5. Dezember

Aktuelle Situation an Tag 285

Russland hat eine neue Welle von Raketen auf die Infrastruktur der Ukraine abgefeuert. Getroffen wurden unter anderem Ziele in Saporischschja, Schytomyr, Sumy, Nikopol, Krywyj Rih, Cherson und in den Hafenstädte Odessa und Otschakiw. In Kiew wurde die Luftabwehr aktiv. In Odessa brach aufgrund von Stromausfällen die Wasserversorgung zusammen. In der benachbarten Republik Moldau wurde ein Teil einer Rakete gefunden. Es handelt sich mit einiger Wahrscheinlichkeit um ein Teil einer ukrainischen Flugabwehrrakete.

Von der Front bei Swatowe und Kreminna meldet das russische Verteidigungsministerium, dass ukrainische Angriffe abgewehrt wurden. Demnach setzen die ukrainischen Truppen ihre Gegenoffensive hier fort.

Entlang der Front bei Bachmut gehen die russischen Angriffe weiter, nach ukrainischen Angaben allerdings ohne Gelände zu gewinnen. Nach Einschätzung des Institute for the Study of War stehen der Aufwand und die Verluste der russischen Streitkräfte hier in keinem Verhältnis zu den geringen Erfolgen der vergangenen Tage.

Die Kämpfe im Gebiet von Awdijiwka und entlang der Front westlich der Stadt Donezk insgesamt gehen weiter, ohne dass die russischen Truppen hier Erfolge vorweisen können. Angeblich finden hier auch ukrainische Gegenangriffe statt. Russischen Angaben zufolge sind die ukrainischen Soldaten allerdings inzwischen weitgehend aus der Siedlung Marjinka verdrängt worden. Ukrainische Gegenangriffe bei Wuhledar wurden von den russischen Truppen angeblich abgewehrt.

5. Dezember

Aktuelle Situation an Tag 285

Russland hat eine neue Welle von Raketen auf die Infrastruktur der Ukraine abgefeuert. Getroffen wurden unter anderem Ziele in Saporischschja, Schytomyr, Sumy, Nikopol, Krywyj Rih, Cherson und in den Hafenstädte Odessa und Otschakiw. In Kiew wurde die Luftabwehr aktiv. In Odessa brach aufgrund von Stromausfällen die Wasserversorgung zusammen. In der benachbarten Republik Moldau wurde ein Teil einer Rakete gefunden. Es handelt sich mit einiger Wahrscheinlichkeit um ein Teil einer ukrainischen Flugabwehrrakete.

Von der Front bei Swatowe und Kreminna meldet das russische Verteidigungsministerium, dass ukrainische Angriffe abgewehrt wurden. Demnach setzen die ukrainischen Truppen ihre Gegenoffensive hier fort.

Entlang der Front bei Bachmut gehen die russischen Angriffe weiter, nach ukrainischen Angaben allerdings ohne Gelände zu gewinnen. Nach Einschätzung des Institute for the Study of War stehen der Aufwand und die Verluste der russischen Streitkräfte hier in keinem Verhältnis zu den geringen Erfolgen der vergangenen Tage.

Die Kämpfe im Gebiet von Awdijiwka und entlang der Front westlich der Stadt Donezk insgesamt gehen weiter, ohne dass die russischen Truppen hier Erfolge vorweisen können. Angeblich finden hier auch ukrainische Gegenangriffe statt. Russischen Angaben zufolge sind die ukrainischen Soldaten allerdings inzwischen weitgehend aus der Siedlung Marjinka verdrängt worden. Ukrainische Gegenangriffe bei Wuhledar wurden von den russischen Truppen angeblich abgewehrt.