Wann hört es endlich auf?

Krieg in der Ukraine. Eine Dokumentation in Bildern.

Die 25. Woche

Seit bald sechs Monaten beschießt Russland die Ukraine. Die wehrt sich - und verzeichnet wie derzeit auf der Halbinsel Krim durchaus Erfolge.

Dass sich die beiden Seiten in Verhandlungen einigen, scheint Experten zufolge derzeit keine realistische Option. Aushalten müssen das die Menschen.

Von Christine Kokot, Fabian Riedel und Nadja Tausche

19. August 2022 - 2 Min. Lesezeit

Krim

Auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim hat es erneut Explosionen gegeben. Getroffen wurde diesmal ein Munitionsdepot, in der Woche zuvor wurden Explosionen an einem Luftwaffenstützpunkt gemeldet. Russland nannte damals mangelnden Brandschutz als Ursache - es gilt aber als wahrscheinlich, dass es sich dabei um Angriffe der Ukraine handelt.

Charkiw

Auch in der zweitgrößten Stadt der Ukraine gehen die Angriffe weiter. Rettungskräfte stehen vor den Trümmern eines Hostels. Zuvor war hier eine russische Rakete eingeschlagen.

Lwiw

Derweil hat sich der ukrainische Staatschef Wolodimir Selenskij am Donnerstag mit UN-Generalsekretär António Guterres und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan getroffen. Von Seiten der Türkei heißt es, man wolle Wege zur Beendigung des Krieges finden. UN-Kreise und internationale Experten haben da Zweifel.

Sie glauben, der Zeitpunkt für Verhandlungen über eine Waffenruhe sei noch nicht gekommen. Denn sowohl Russland als auch die Ukraine hoffen auf militärische Fortschritte, um ihre Positionen bei Friedensverhandlungen zu verbessern.

Kramatorsk

Wer darunter leidet, ist die Bevölkerung. Valentyna Kondratieva zeigt auf ihr Haus im Donbass: Dort ist in der Nacht zuvor eine Rakete eingeschlagen. Die 75-Jährige wurde verletzt, das Haus beschädigt.

Butscha

Auch der Priester Andrii Halavin bekommt zu spüren, was es heißt, dass es wohl erstmal keine Waffenruhe gibt. Er hält eine Bestattungszeremonie nahe Kiew ab - die 21 Menschen, die beerdigt werden, wurden nicht identifiziert.

Sloviansk

Anastasiia Aleksandrova, 12, macht an einem See im Osten des Landes Picknick mit ihrer Großmutter. "Ich habe keinen, mit dem ich abhängen kann", sagt sie. Ihre Freunde hätten die Heimat verlassen, sie sei den ganzen Tag am Handy. Immerhin habe sie durch die Spiele, die sie online spiele, neue Freunde gefunden.

Donbass

Währenddessen legen diese ukrainischen Soldaten eine Pause ein. Sie kämpfen wenige Kilometer von der russischen Grenze entfernt.

Moskau

Der russischen Journalistin Marina Owsjannikowa drohen bis zu zehn Jahre Haft wegen "Diskreditierung der Armee". Sie steht wegen eines Protests vor dem Kreml bis Oktober unter Hausarrest, wie ein Gericht in Moskau vergangenen Donnerstag mitteilte.

Bekannt wurde Owsjannikowa, als sie im März während der russischen Hauptnachrichten ein Plakat in die Kamera gehalten hatte, auf dem sie vor russischer Propaganda warnte und forderte, den Krieg zu beenden.

Kiew

Um sich etwas dazu zu verdienen, verkauft diese Frau gebundene Sträuße in einer Unterführung in der Hauptstadt der Ukraine.

Wann hört es endlich auf?

Krieg in der Ukraine. Eine Dokumentation in Bildern.

Die 25. Woche

Seit bald sechs Monaten beschießt Russland die Ukraine. Die wehrt sich - und verzeichnet wie derzeit auf der Halbinsel Krim durchaus Erfolge.

Dass sich die beiden Seiten in Verhandlungen einigen, scheint Experten zufolge derzeit keine realistische Option. Aushalten müssen das die Menschen.

Von Christine Kokot, Fabian Riedel und Nadja Tausche

Krim

Auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim hat es erneut Explosionen gegeben. Getroffen wurde diesmal ein Munitionsdepot, in der Woche zuvor wurden Explosionen an einem Luftwaffenstützpunkt gemeldet. Russland nannte damals mangelnden Brandschutz als Ursache - es gilt aber als wahrscheinlich, dass es sich dabei um Angriffe der Ukraine handelt.

Charkiw

Auch in der zweitgrößten Stadt der Ukraine gehen die Angriffe weiter. Rettungskräfte stehen vor den Trümmern eines Hostels. Zuvor war hier eine russische Rakete eingeschlagen.

Lwiw

Derweil hat sich der ukrainische Staatschef Wolodimir Selenskij am Donnerstag mit UN-Generalsekretär António Guterres und dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan getroffen. Von Seiten der Türkei heißt es, man wolle Wege zur Beendigung des Krieges finden. UN-Kreise und internationale Experten haben da Zweifel.

Sie glauben, der Zeitpunkt für Verhandlungen über eine Waffenruhe sei noch nicht gekommen. Denn sowohl Russland als auch die Ukraine hoffen auf militärische Fortschritte, um ihre Positionen bei Friedensverhandlungen zu verbessern.

Kramatorsk

Wer darunter leidet, ist die Bevölkerung. Valentyna Kondratieva zeigt auf ihr Haus im Donbass: Dort ist in der Nacht zuvor eine Rakete eingeschlagen. Die 75-Jährige wurde verletzt, das Haus beschädigt.

Butscha

Auch der Priester Andrii Halavin bekommt zu spüren, was es heißt, dass es wohl erstmal keine Waffenruhe gibt. Er hält eine Bestattungszeremonie nahe Kiew ab - die 21 Menschen, die beerdigt werden, wurden nicht identifiziert.

Sloviansk

Anastasiia Aleksandrova, 12, macht an einem See im Osten des Landes Picknick mit ihrer Großmutter. "Ich habe keinen, mit dem ich abhängen kann", sagt sie. Ihre Freunde hätten die Heimat verlassen, sie sei den ganzen Tag am Handy. Immerhin habe sie durch die Spiele, die sie online spiele, neue Freunde gefunden.

Donbass

Währenddessen legen diese ukrainischen Soldaten eine Pause ein. Sie kämpfen wenige Kilometer von der russischen Grenze entfernt.

Moskau

Der russischen Journalistin Marina Owsjannikowa drohen bis zu zehn Jahre Haft wegen "Diskreditierung der Armee". Sie steht wegen eines Protests vor dem Kreml bis Oktober unter Hausarrest, wie ein Gericht in Moskau vergangenen Donnerstag mitteilte.

Bekannt wurde Owsjannikowa, als sie im März während der russischen Hauptnachrichten ein Plakat in die Kamera gehalten hatte, auf dem sie vor russischer Propaganda warnte und forderte, den Krieg zu beenden.

Kiew

Um sich etwas dazu zu verdienen, verkauft diese Frau gebundene Sträuße in einer Unterführung in der Hauptstadt der Ukraine.

Team
Text Nadja Tausche
Bildredaktion Christine Kokot, Fabian Riedel