Ein bisschen Merz muss sein

Eine wie Karin Prien fällt auf in der männerdominierten, konservativen CDU. Die einen nehmen ihr die Wandlung zur Kanzler-Unterstützerin übel, die anderen nehmen sie ihr nicht ab. Die Familienministerin und ihr strategisches Dilemma.

Ein bisschen Merz muss sein

Eine wie Karin Prien fällt auf in der männerdominierten, konservativen CDU. Die einen nehmen ihr die Wandlung zur Kanzler-Unterstützerin übel, die anderen nehmen sie ihr nicht ab. Die Familienministerin und ihr strategisches Dilemma.

17. Februar 2026 | Lesezeit: 12 Min.

Im Berliner Regierungsviertel ist auch der Rosenmontag nur ein weiterer, eiskalter Februartag, zumindest für diejenigen, die nicht ins Rheinland gefahren sind, also zum Beispiel für Karin Prien. Offenbar hatte sie kein Bedürfnis, sich ein paar Stunden lang zurückzuschunkeln in eine Bonner Republik, die längst untergegangen ist.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.