Eine Demonstrantin in Rom, 13. Januar 2026.
Eine Demonstrantin in Rom, 13. Januar 2026.
Eine Demonstrantin in Rom, 13. Januar 2026.

Wagt es zu hoffen

Ob in den USA oder an der türkisch-iranischen Grenze, die in der ganzen Welt verstreuten Iraner schauen auf das Wenige, das aus ihrer Heimat dringt. Immer öfter geht es jetzt darum, wie die Zukunft ihres Landes aussehen sollte, falls sie jemals kommt.

Eine Demonstrantin in Rom, 13. Januar 2026.
Eine Demonstrantin in Rom, 13. Januar 2026.
Eine Demonstrantin in Rom, 13. Januar 2026.
Wagt es zu hoffen
Eine Demonstrantin in Rom, 13. Januar 2026.
Eine Demonstrantin in Rom, 13. Januar 2026.
Eine Demonstrantin in Rom, 13. Januar 2026.

Ob in den USA oder an der türkisch-iranischen Grenze, die in der ganzen Welt verstreuten Iraner schauen auf das Wenige, das aus ihrer Heimat dringt. Immer öfter geht es jetzt darum, wie die Zukunft ihres Landes aussehen sollte, falls sie jemals kommt.

14. Januar 2026 | Lesezeit: 13 Min.

An einem dieser Abende jetzt im Januar, an denen niemand zum Tanzen kommt, empfängt Homayon Tatari an der Klubtür. Ein junger Mann, noch keine 30 Jahre alt, schwarzer Vollbart. „Willkommen“, sagt er, lächelt und bittet herein, die Treppe runter zum dunklen Dancefloor. Kein Stroboskoplicht heute, kein Lasergewitter, keine Beats. Kein Mensch. Nur die Kälte eines Orts, an dem es sonst voll ist und laut. Wo sie sonst ihr Geld in Wodkashots investieren, weil nur die Nacht zählt, nicht der nächste Morgen und auch nicht das Leben da drüben, auf der anderen Seite der Grenze, in der Islamischen Republik Iran.

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