Iran-Krieg
Trumps Bombenentscheidung: Wer war dabei?
Es sollte tiefgründig klingen. Doch in Wahrheit offenbarte der Satz lediglich die Schlichtheit, mit der in Zeiten Donald Trumps im Weißen Haus Entscheidungen über Leben und Tod getroffen werden. Der Präsident, sagte seine Sprecherin Karoline Leavitt Mitte der Woche, habe „basierend auf Fakten das Gefühl“ gehabt, dass Iran bald Stellungen und Stützpunkte der USA in der Golfregion angreifen könnte. Deshalb habe er vergangenen Freitag den sofortigen Angriff auf Iran befohlen. Ein Präventivschlag wäre, immerhin, ein vom Völkerrecht halbwegs gedeckter Grund für einen Angriff – wenn wirklich Gefahr im Verzug gewesen wäre (was in diesem Fall wohl zumindest zweifelhaft erscheint). Jetzt hat Trump auf Truth Social sogar die „bedingungslose Kapitulation“ Irans gefordert. Vorher werde es keine Einigung geben.