Hund müsste man sein

Als „paseador de perros“ verdient man in Argentinien mehr als ein Lehrer. An jeder Ecke von Buenos Aires stehen Hundespaziergänger, manche mit bis zu dreißig Tieren. Auf eine Pinkelrunde mit Fernando Anibal Fuentes.

Hund müsste man sein

Als „paseador de perros“ verdient man in Argentinien mehr als ein Lehrer. An jeder Ecke von Buenos Aires stehen Hundespaziergänger, manche mit bis zu dreißig Tieren. Auf eine Pinkelrunde mit Fernando Anibal Fuentes.

12. November 2025 | Lesezeit: 8 Min.

Der Stress beginnt bei Hausnummer 1370. Fernando Anibal Fuentes hat da bereits drei Hunde an seiner linken Hand. Große Tiere, die in aller Ruhe in die Gegend starren. Bis eine junge Frau kommt, Fuentes mit einem Küsschen auf die Wange begrüßt und ihm die Leinen von drei weiteren Hunden in die Hand drückt. Plötzlich fangen alle an zu knurren und zu bellen. „Die müssen sich erst mal neu sortieren“, sagt Fuentes, während es so aussieht, als würden ihn die Tiere gleich zweiteilen.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.