Symbolbild.
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„Mei Frau liegt vor der Güllegrub danna“

Seit bald acht Jahren sitzt Ludwig O. in Haft, er soll seine Frau mit Gülle getötet haben. Es gibt keine Zeugen, keine DNA-Spuren, nur Indizien. Er sagt, er war es nicht. Jetzt legt sein Anwalt neue Gutachten vor. Über einen Mord, der eventuell gar keiner war.

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Seit bald acht Jahren sitzt Ludwig O. in Haft, er soll seine Frau mit Gülle getötet haben. Es gibt keine Zeugen, keine DNA-Spuren, nur Indizien. Er sagt, er war es nicht. Jetzt legt sein Anwalt neue Gutachten vor. Über einen Mord, der eventuell gar keiner war.

13. September 2026 | Lesezeit: 13 Min.

Am ehesten erträgt er noch die ersten vier Tage der Woche. Dann steht Ludwig O. um sechs Uhr auf, trinkt einen Kaffee, um 6.40 Uhr fängt er an zu arbeiten. Sechs Stunden und vierzig Minuten lang kümmert er sich um den Gemüsegarten, wäscht und schneidet Salat, portioniert Tomaten, Paprika, Kartoffeln. Sechs Stunden und vierzig Minuten lang muss Ludwig O. an diesen Tagen an nichts anderes denken als an seine Arbeit.

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