Zwei Wahrheiten

Es sollte nie öffentlich werden, dass Stefan Kuntz sein Amt als Vorstand des Hamburger SV verloren hat, weil Vorwürfe wegen angeblicher sexueller Belästigung gegen ihn erhoben wurden. Aber die geheime Untersuchung blieb nicht geheim. Jetzt wehrt er sich.

Zwei Wahrheiten

Es sollte nie öffentlich werden, dass Stefan Kuntz sein Amt als Vorstand des Hamburger SV verloren hat, weil Vorwürfe wegen angeblicher sexueller Belästigung gegen ihn erhoben wurden. Aber die geheime Untersuchung blieb nicht geheim. Jetzt wehrt er sich.

23. Januar 2026 | Lesezeit: 13 Min.

Nichts blieb unversucht, damit der Grund, warum der Hamburger SV am 2. Januar so plötzlich das Ausscheiden seines Vorstands Stefan Kuntz aus Amt und Job verkündete, nie öffentlich wird. Im Aufhebungsvertrag, den der Fußballklub und seine 1a-Führungskraft am 30. Dezember 2025 unterschrieben haben, wurde eine unauffällige Sprachregelung – private familiäre Gründe – als „Anhang 2“ wortgenau fixiert, neun Zeilen inklusive Dankesformel des HSV für Kuntz’ engagierten Einsatz und die mit ihm erzielten Erfolge: „Der Aufsichtsrat wünscht ihm persönlich und beruflich alles Gute.“

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