

28. Juni 2026 | Lesezeit: 12 Min.
Eine Geschichte über Thomas Jung muss draußen beginnen, bei einer Kirchweih oder einem Straßenfest. Dort jedenfalls, wo Leute sich treffen. Wo ein paar Bierbänke aufgebaut sind, eine Bar und vielleicht auch ein Grill. Nicht bei einer Bürgerversammlung, wo sowieso nur Politikinteressierte hingehen, pensionierte Oberstudienräte, die die Runde dann abendfüllend in Beschlag nehmen, weil mal wieder irgendwo ein Mülleimer zu nah am Gartenzaun hängt. Nein, die Geschichte muss beginnen, wo alle hingehen. Die „Normalos“, wie Jung sagen würde.