Die Hölle am Himmel

Dass die Ukrainer den russischen Truppen noch standhalten, liegt vor allem an den Drohnen und den Männern, die sie steuern. Bei der 65. Brigade kennen sie aber auch den Preis des modernen Krieges.

Die Hölle am Himmel

Dass die Ukrainer den russischen Truppen noch standhalten, liegt vor allem an den Drohnen und den Männern, die sie steuern. Bei der 65. Brigade kennen sie aber auch den Preis des modernen Krieges.

18. Mai 2026 | Lesezeit: 11 Min.

Es ist ein kalter, sonniger Frühlingsmorgen in der Südukraine, an dem sie die Front mal wieder in den Himmel verschieben. Sie heißen Iwan, militärischer Rufname Smej, Witalij, Rufname Deputat und Andrij, Rufname Lis, ihre Nachnamen dürfen hier nicht stehen. Die Soldaten gehören zur 65. Brigade der ukrainischen Armee. Wij heißt ihre Einheit, wie die Figur aus einer Erzählung Nikolai Gogols. Und sie sind hier an der Front, knapp 50 Kilometer südöstlich der Großstadt Saporischschja in der Nähe der Stadt Orichiw, um mit ihren eigenen Drohnen möglichst viele russische abzuschießen. Aufklärungsdrohnen, die sie aufspüren könnten. Und Kamikazedrohnen, die den Tod bringen.

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