Howdy, Partner

Festspiele des Größenwahns? Da sind die Texaner noch besser als Markus Söder. Der USA-Trip ist für ihn trotzdem eine Art Wellness-Urlaub, weil das hier einfach sehr weit weg ist von den Wahlen, die seine CSU gerade so krachend verloren hat.

31. März 2026 | Lesezeit: 11 Min.

Es ist eine politische Binsenweisheit, dass Markus Söder eine produktive Beziehung zu Pferden pflegt. Bislang hat er auch noch den widerspenstigsten Gaul zur Kooperation bei intimen Fotoprojekten gezwungen, meist mit einer Kombination aus gutem Zureden und entschlossenem Griff ans Halfter. Seit einer Ägypten-Visite wird Söder überdies als Kamel-Flüsterer gehandelt. Aber jetzt, wo es wirklich zählt, in Texas, dem globalen Zentrum der Cowboy-Kultur, dem Pferdeland Nummer eins? Da nähert sich der bayerische Ministerpräsident dem Hengst Sunny mit ungewohnter Verzagtheit.

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