
Foto: Fernando Llano/AP/dpa
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11. November 2025 | Lesezeit: 11 Min.
Jetzt hat Carsten Schneider auch noch Pech. Der deutsche Umweltminister würde eigentlich gern die Zukunft besichtigen, stattdessen schaut er hier, etwa dreißig Kilometer nordöstlich von Berlin, auf eine graue Wand. Hunderte Meter lang reiht sich Solarmodul an Solarmodul, bei Sonnenschein können sie locker eine Kleinstadt mit Strom versorgen. Davon ist aber gerade so gut wie nichts zu sehen, feiner Nebel hängt über den Solarzellen, es nieselt. Keine Sonne, kein Strom. Schneider steht in der feuchten Wiese und lächelt trotzdem. Geht ja schließlich um Hoffnung.