Militärparade in Peking

Worte des Friedens, Panzer und Atomraketen

China feiert das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren mit seiner bislang größten Militärparade – unter den Augen des Präsidenten Xi und seiner Kollegen aus Russland, Nordkorea und Iran.

Die Show ist vor allem eine Botschaft an den Westen.

Militärparade in Peking

Worte des Friedens, Panzer und Atomraketen

China feiert das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren mit seiner bislang größten Militärparade – unter den Augen des Präsidenten Xi und seiner Kollegen aus Russland, Nordkorea und Iran.

Die Show ist vor allem eine Botschaft an den Westen.

3. September 2025 | Lesezeit: 6 Min.

Langsam rollte Xi Jinping in einem offenen Wagen über den Platz des Himmlischen Friedens. „Seid gegrüßt, Genossen!“, rief der Präsident den stramm stehenden Soldaten zu. „Sei gegrüßt, Vorsitzender!“, dröhnte die Antwort aus Tausenden Kehlen. Dann marschierten die Fußsoldaten los, Panzerketten ratterten, Lastwagen mit Hyperschallraketen rollten an. Wochenlang hatte die Kommunistische Partei diese Choreografie ihrer Macht geprobt. Nun durfte sie sie mit aller Wucht entfalten.

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