Der Kampf eines Mannes

Seit eineinhalb Jahren steht Henry Lindemeier vor dem Russischen Haus in Berlin, um für die Ukraine zu demonstrieren. Dass der deutsche Staat diese Einrichtung trotz Sanktionen auch noch mitfinanziert, macht ihn fassungslos.

Der Kampf eines Mannes

Seit eineinhalb Jahren steht Henry Lindemeier vor dem Russischen Haus in Berlin, um für die Ukraine zu demonstrieren. Dass der deutsche Staat diese Einrichtung trotz Sanktionen auch noch mitfinanziert, macht ihn fassungslos.

16. Dezember 2025 | Lesezeit: 12 Min.

Henry Lindemeier zieht den Stoff seiner Ukraine-Fahne über die Alustange, hängt sich eine Bluetooth-Box mit Gurt über die Schulter und ein Schild vor die Brust. Aus seinem Kragen blitzt der gelbe Dreizack des Wappens der Ukraine hervor, der im T-Shirt eingestickt ist. Er knallt den Kofferraum zu, schließt sein Auto ab. Dann marschiert er los, in seinen Kampf.

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