
Foto: Maxar Technologies/via Reuters
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Foto: Kaitlin Newman/AP
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9. Juli 2024 - 12 Min. Lesezeit
Jesus Campos parkt seinen Pick-up am Ufer, da hat er alles im Blick. Hätte er nicht zufällig die Schicht gewechselt, wäre er jetzt sehr wahrscheinlich auch tot. Er starrt auf die Reste der Francis Scott Key Bridge, die sich mal gut 2600 Meter lang über den Hafen von Baltimore spannte, vierspurig. Geblieben sind Stümpfe aus Stahl und Beton. Jesus Campos deutet auf das Schiff, das Wrack liegt mittlerweile hinten am Dock. „El asesino“, sagt er – der Mörder.