

13. Juli 2026 | Lesezeit: 8 Min.
Er ist unübersehbar. Schon bei der Anfahrt über die sanft abfallende Dorfstraße von Zovuni sieht man, dass mit diesem Jesus etwas nicht stimmt. Alles drum herum ist winzig: Telefonmasten wie Stäbchen, Stromleitungen wie Fäden. Der Blechzaun um ihn herum, etwa zwei Meter hoch, sieht aus wie ein schmaler Gürtel. Jesus erhebt sich in den Himmel, knapp über Bauchnabelhöhe setzt er auf dem Boden auf. Als wären Unterleib und Beine in der Erde verschwunden.