AfD-Parteizentrale am Abend der Bundestagswahl, 23. Februar 2025.
AfD-Parteizentrale am Abend der Bundestagswahl, 23. Februar 2025.
AfD-Parteizentrale am Abend der Bundestagswahl, 23. Februar 2025.

Haus und Abgrund

Die AfD als Mieter? Lukas Hufnagl hat schnell gemerkt, dass das eher geschäftsschädigend ist. Er hat der Partei fristlos gekündigt, aber die will einfach bleiben in ihrer Zentrale in Berlin. Sie weiß wohl: Ihr Ruf ist so schlecht, dass sie einen Vermieter in die Pleite treiben kann.

AfD-Parteizentrale am Abend der Bundestagswahl, 23. Februar 2025.
AfD-Parteizentrale am Abend der Bundestagswahl, 23. Februar 2025.
AfD-Parteizentrale am Abend der Bundestagswahl, 23. Februar 2025.
Haus und Abgrund
AfD-Parteizentrale am Abend der Bundestagswahl, 23. Februar 2025.
AfD-Parteizentrale am Abend der Bundestagswahl, 23. Februar 2025.
AfD-Parteizentrale am Abend der Bundestagswahl, 23. Februar 2025.

Die AfD als Mieter? Lukas Hufnagl hat schnell gemerkt, dass das eher geschäftsschädigend ist. Er hat der Partei fristlos gekündigt, aber die will einfach bleiben in ihrer Zentrale in Berlin. Sie weiß wohl: Ihr Ruf ist so schlecht, dass sie einen Vermieter in die Pleite treiben kann.

30. Juli 2025 | Lesezeit: 12 Min.

Lukas Hufnagl geht auf den Balkon seines Büros, hier oben kann man erahnen, in welchen finanziellen Höhen er sich bewegt. Goldenes Quartier nennt sich der Komplex, vom fünften Stock aus kann man über das historische Wien schauen, auf das Dach der „Kirche am Hof“ gegenüber, wo einem „Seelsorge im Herzen der Stadt“ angeboten wird. In der Nachbarschaft residiert der Vermögensverwalter Blackrock, im Erdgeschoss kann man bei Giorgio Armani und Prada sein Geld loswerden. Hufnagl lächelt kurz, dann setzt er sich wieder an den Konferenztisch, über dem ein überdimensionierter Deckenleuchter mit Dutzenden Glastafeln das Licht bricht. „Das mit der AfD ist fernab von allem, was ich mir habe vorstellen können“, sagt er.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.