Wie lebt es sich im angeblich schlimmsten Hochhaus Deutschlands?

Bröckelnde Fassaden, Müll und Ungeziefer, Lieferdienste, die nicht mehr kommen wollen: Die „Weißen Riesen“ in Duisburg sind als Problem-Hochhäuser verschrien. 

Ein Besuch bei denen, die sich dort zu Hause fühlen.

Wie lebt es sich im angeblich schlimmsten Hochhaus Deutschlands?

Bröckelnde Fassaden, Müll und Ungeziefer, Lieferdienste, die nicht mehr kommen wollen: Die „Weißen Riesen“ in Duisburg sind als Problem-Hochhäuser verschrien. 

Ein Besuch bei denen, die sich dort zu Hause fühlen.

23. Juli 2025 | Lesezeit: 7 Min.

Mehr als 40 Minuten fährt man mit dem Bus aus der Duisburger Innenstadt, bis man den Stadtrand im Westen erreicht. Man überquert den Rhein, auf dem die Ausflugsschiffe durch das Wasser tuckern, vorbei an den denkmalgeschützten Häuschen einer alten Zechensiedlung und dem Rheinpreußen-Park. Verlässt man an der Ottostraße im Stadtteil Hochheide schließlich den Bus, steht man in einem weiteren Park. Im Wohnpark Hochheide verschmelzen nicht Bäume, sondern Hochhäuser mit dem Himmel. Die Betonklötze werden in Duisburg die „Weißen Riesen“ genannt – und von manchen Boulevardmedien „Deutschlands schlimmstes Hochhaus“.

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