In Frankreich rücken die Flammen immer näher an Bordeaux heran. 

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In Madrid ist die Rede vom „schlimmsten Brand in der Geschichte der Region“. 

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Waldbrände in Südeuropa

Kampf gegen die Flammenwände

26. Juli 2026
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Bereits seit mehreren Tagen wüten die Waldbrände im Südwesten Frankreichs. 

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2500 Feuerwehrleute sind in Frankreich im Einsatz, darunter auch Schweizer Einheiten.

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Mit Hubschraubern und Löschflugzeugen versuchen sie, das Schlimmste zu verhindern. Auch das Militär ist beteiligt.

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Doch der starke Wind treibt die Flammen immer näher an die Großstadt Bordeaux heran. 

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In Lacanau-Ocean, einem Küstenort westlich von Bordeaux, verdunkeln schwarze Wolken den Himmel über den Dünen.

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Allein die Feuer in der Region haben mittlerweile ein Ausmaß von mehr als 42 000 Hektar. Vergleichbar mit der Fläche der Stadt Köln.

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Um den Flammen zu entkommen, mussten mittlerweile mehr als 220 000 Menschen ihr Haus verlassen. Sie werden in Notlagern wie diesem in der Messe von Bordeaux untergebracht.

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Wo das Feuer vorbeizieht, bleibt nur Zerstörung zurück.

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Insgesamt sind bisher rund um Bordeaux mehr als 100 Gebäude zerstört worden. So wie dieses in Le Porge, an der Atlantikküste.

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In Frankreich brennt es außerdem noch im Südosten des Landes, nahe der Mittelmeerküste. Und auch auf der Insel Korsika ist die Feuerwehr im Einsatz.

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Anders als in Frankreich gab es in Spanien bereits ein erstes Todesopfer der Brände. Nahe Valencia starb ein älterer Mann in den Flammen.

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Der größte Brandherd liegt aber weiterhin westlich der Hauptstadt Madrid.

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Die spanische Regierung hat 120 000 Menschen dazu aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen, auch hier in La Adrada.

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Im nahegelegenen Valdemorillo dient eine Stierkampfarena als Notunterkunft.

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Seit Samstag sind die Brände in Spanien aber etwas zurückgegangen. 

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Eine höhere Luftfeuchtigkeit kommt den Einsatzkräften zu Hilfe.

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Und auch Freiwillige und Anwohner helfen mit allen Mitteln gegen die Glut. 

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Doch eingedämmt sind die Brände noch lange nicht.

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Den Bewohnern der Region bleibt nur zu hoffen, dass der Wind nicht noch einmal stärker werden möge.

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Projektteam
Text und Bildredaktion Nadja Tausche, Leonard Scharfenberg
Redaktion Denis Huber, Christoph Heinlein
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