Aufnahme vom 27. März: Der Wal nach seiner Befreiung.
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Ostsee

Wal strandet erneut - und schwimmt sich abermals frei

28. März 2026
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Aufnahme vom 28. März: Das Wasserschutzpolizeiboot „Uecker“ (im Hintergrund) vor Boltenhagen auf der Suche nach dem Buckelwal.
Aufnahme vom 28. März: Das Wasserschutzpolizeiboot „Uecker“ (im Hintergrund) vor Boltenhagen auf der Suche nach dem Buckelwal.
Aufnahme vom 28. März: Das Wasserschutzpolizeiboot „Uecker“ (im Hintergrund) vor Boltenhagen auf der Suche nach dem Buckelwal.

Tagelang steckte ein Wal am Timmendorfer Strand fest. Dann kann er sich zwar befreien, strandet aber kurz darauf erneut – vor einer kleinen Insel mit dem Namen Walfisch. Die liegt in der Wismarer Bucht. 

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Aufnahme vom 28. März: Das Wasserschutzpolizeiboot „Uecker“ (im Hintergrund) vor Boltenhagen auf der Suche nach dem Buckelwal.
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Aufnahme vom 28. März: Das Wasserschutzpolizeiboot „Uecker“ (im Hintergrund) vor Boltenhagen auf der Suche nach dem Buckelwal.

Am späten Samstagabend steigt der Wasserstand. Der zwölf bis 15 Meter lange Meeressäuger schwimmt sich abermals los. In die Freiheit?

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Das Schicksal des Buckelwals sorgt seit Anfang der Woche für Aufsehen. Am Montagmorgen wird er auf einer Sandbank am Timmendorfer Strand in der Ostsee entdeckt. 

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Als klar wird, dass der Wal sich nicht selbst befreien kann, beginnen die Rettungsversuche. Zunächst mit einem kleinen Saugbagger …

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… dann wird mit einem Schwimmbagger eine Rinne ausgehoben …

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... und dann greift auch ein größerer Bagger von Land aus ein.

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Während der Grabungsarbeiten kümmert sich ein Meeresbiologe um den Wal, der sich am Donnerstag immer aktiver zeigt. 

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Die Einsatzkräfte versuchen auch mit Lärm, den Meeressäuger dazu zu bringen, sich weiterzubewegen. Am Donnerstagabend rücken sie ab, weil die Arbeiten in der Dunkelheit zu gefährlich sind.

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Am Freitagmorgen dann die erfreuliche Überraschung: Bojen zeigen zwar die ausgebaggerte Rinne, doch der Wal ist nicht mehr zu sehen.

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Fotografen und Journalisten suchen das Wasser und den Horizont nach dem zwölf bis 15 Meter langen Tier ab. 

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Später wird der Wal in tieferen Gewässern gesichtet. 

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Die Küstenwache begleitet ihn etwa 300 Meter vor der Küste auf seinem Weg in die Freiheit. Sie will verhindern, dass er sich erneut in zu flaches Gewässer begibt. Am Freitagabend wird die Aktion unterbrochen.

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Am Samstag suchen Boote der Wasserschutzpolizei erneut die Küste ab. Das Tier wird in der Wismarer Bucht gesichtet. Wenig später meldet Greenpeace, der Wal sei auf einer Sandbank gestrandet, nahe der Insel Walfisch. 

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Das Tier hat somit also an die 50 Kilometer zurückgelegt, seit es sich vor dem Timmendorfer Strand hatte freikämpfen können.

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Dann steckte das Tier erneut fest, versuchte loszuschwimmen. Und tatsächlich: In der Nacht zum Sonntag schafft es der Wal, sich abermals aus seiner misslichen Lage zu befreien. Er werde nun von der Wasserschutzpolizei begleitet, sagt der Sprecher des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern, Claus Tantzen. Diese versuche, dem Tier zu folgen. 

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Da die Gewässer in Küstennähe sehr flach sind, sei es aber ungewiss, ob der Wal erneut stranden werde, sagte Tantzen weiter.

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Projektteam
Text Aus Agenturen
Bildredaktion Niklas Keller
Digitales Storytelling Elisa von Grafenstein
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