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Wacken im Schlamm

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Dauerregen verwandelt das Gelände des Heavy-Metal-Festivals in eine Matschwüste. Das Feiern lassen sich die Fans aber nicht nehmen.

Von Anna-Maria Salmen (Text) und Niklas Keller (Bildredaktion)
1. August 2025 | Lesezeit: 1 Min.

Kurz vor 15 Uhr am Mittwoch: Vor dem Einlass warten die Fans ungeduldig auf den Beginn des Festivals.

Endlich geht es los.

Diesen Moment mussten sich viele erst hart erkämpfen: Die Anreise gestaltete sich zum Teil schwierig.

Der Regen der vergangenen Tage hatte das Gelände in eine Schlammwüste verwandelt.

Nun gilt es, sich einen Platz auf dem über 360 Hektar großen Areal in der Gemeinde Wacken in Schleswig-Holstein zu sichern.

Geschafft! Das Zelt steht - und wird direkt mit Gleichgesinnten geteilt.

Zum 34. Mal mit dabei: Opa Günter, der Spenden für den guten Zweck sammelt.

Das offizielle Motto in diesem Jahr: Space Cowboys & Aliens.

Neben den Bühnen haben die Veranstalter passend dazu eine Ariane 6-Rakete nachgebaut.

Vor dem Start zeigt sich am Himmel ein Hoffnungsschimmer.

Und tatsächlich wird das Wetter freundlicher.

Aber nicht lange: Am Donnerstag starten die ersten Künstler bei Regen auf den Bühnen.

40 Liter Niederschlag pro Quadratmeter: Beeindrucken lassen sich die Metal-Fans von Nässe und Matsch nicht.

Gefeiert wird trotzdem - mit Grüßen an die Mutter.

Der Heimweg zu den Zelten wird wieder vom Regen begleitet.

Der neue Tag startet für manche dann mit Frühsport. 

Andere greifen zur Kombi aus Essiggurke und Rollmops, um ihren Kater zu bekämpfen. 

Unverändert: der Matsch. 

Aber wie überall gilt auch in Wacken: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung.