
Bilder vom Wintersturm
Eisige Kälte legt USA teilweise lahm

Der Wintersturm „Fern“ hat die USA seit dem Wochenende fest im Griff.

Mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung ist laut Behörden von den Folgen des Sturms betroffen, mehrere Bundesstaaten haben den Notstand ausgerufen.

Am Wochenende waren etwa eine Million Menschen zeitweise ohne Strom, etwa wegen auf Stromleitungen gestürzter Bäume.
Mindestens 22 Menschen sind bereits an den Folgen des heftigen Schneetreibens gestorben, wie US-Medien berichten. Manche nennen noch höhere Zahlen.

Zu Wochenbeginn arbeiten Monteure nun mit Hochdruck daran, die Stromversorgung wiederherzustellen – wie hier in Oxford, Mississippi.

Menschen ziehen in Louisville, Kentucky, einen festgefahrenen Pick-up-Truck aus einem Schneehaufen.

Glück hatten die Bewohner dieses Hauses in Nashville, Tennessee. Ein Baum ist nur wenige Meter daneben in den Vorgarten gestürzt.

Auch am Dienstag bleiben noch einige Schulen geschlossen oder wechseln zu Online-Unterricht, darunter in Philadelphia, Massachusetts und New Hampshire.

In eisiger Kälte protestieren in Minnesota zahlreiche Menschen gegen die Tötung von Alex Pretti und gegen den Chef der Border Patrol, Gregory Bovino, der nun von seiner Stelle abgezogen wird.

Besonders den Flugverkehr trifft der Schneesturm hart. Über 19 000 Flüge wurden mittlerweile gestrichen, der Sonntag war nach CNN-Angaben der Tag mit den meisten Flugausfällen seit der Corona-Pandemie.

Für manche ist das aktuelle Wetter dagegen ein Paradies. Anwohner liefern sich im Meridian Hill Park in Washington D.C. eine Schneeballschlacht.

Der ein oder andere Einwohner von Washington nutzt kurzerhand die Gelegenheit und fährt mit Langlauf-Ski durch die Stadt.


Andere stülpen sich Plastiktüten über die Schuhe.

Bei den NFL Playoffs in Denver kämpften sich die Football-Profis zeitweise durch dichten Schneefall, bevor die New England Patriots das Spiel für sich entschieden und nun als erstes Team für den Super Bowl feststehen.

Seit dem Jahr 1998 ist der Straßenmusiker Naked Cowboy fester Bestandteil der Kulisse am Times Square in New York, spielt Gitarre, lässt sich mit Touristen ablichten. Schnee? Hält ihn davon nicht ab.

Wer dagegen Auto fahren will, stößt etwa in Louisville, Kentucky schnell an seine Grenzen. Mehrere Bundesstaaten und die US-Regierung riefen die Bürger dazu auf, zu Hause zu bleiben.

Bis in die Subway-Stationen weht es den Schnee, wie hier in Brooklyn, New York.

Auch in den nächsten Tagen bleibt es in weiten Teilen der USA eiskalt. Für die frühen Morgenstunden des Dienstags (Ortszeit) melden Wetterseiten für den Norden der USA immer noch Temperaturen von minus 23 Grad Celsius.