Thomas Melchior auf seiner Anti-Sportwetten-Mission vor einem Champions-League-Spiel in Frankfurt. Gleich wird er zu den Liverpool-Fans in den Pub gehen, im Trikot des Erzrivalen FC Everton.
Thomas Melchior auf seiner Anti-Sportwetten-Mission vor einem Champions-League-Spiel in Frankfurt. Gleich wird er zu den Liverpool-Fans in den Pub gehen, im Trikot des Erzrivalen FC Everton.
Thomas Melchior auf seiner Anti-Sportwetten-Mission vor einem Champions-League-Spiel in Frankfurt. Gleich wird er zu den Liverpool-Fans in den Pub gehen, im Trikot des Erzrivalen FC Everton.

Glücksspielsucht

Hände weg von Sportwetten, oder ihr endet wie ich

Er verzockt 800 000 Euro, beklaut seine Partnerin, sitzt drei Jahre im Gefängnis. Die Sucht nach Sportwetten hat Thomas Melchiors Leben ruiniert.

Jetzt möchte er andere davon abhalten. Und wählt eine riskante Methode.

Thomas Melchior auf seiner Anti-Sportwetten-Mission vor einem Champions-League-Spiel in Frankfurt. Gleich wird er zu den Liverpool-Fans in den Pub gehen, im Trikot des Erzrivalen FC Everton.
Thomas Melchior auf seiner Anti-Sportwetten-Mission vor einem Champions-League-Spiel in Frankfurt. Gleich wird er zu den Liverpool-Fans in den Pub gehen, im Trikot des Erzrivalen FC Everton.
Thomas Melchior auf seiner Anti-Sportwetten-Mission vor einem Champions-League-Spiel in Frankfurt. Gleich wird er zu den Liverpool-Fans in den Pub gehen, im Trikot des Erzrivalen FC Everton.

Glücksspielsucht

Hände weg von Sportwetten, oder ihr endet wie ich

Er verzockt 800 000 Euro, beklaut seine Partnerin, sitzt drei Jahre im Gefängnis. Die Sucht nach Sportwetten hat Thomas Melchiors Leben ruiniert.

Jetzt möchte er andere davon abhalten. Und wählt eine riskante Methode.

28. Oktober 2025 | Lesezeit: 7 Min.

Thomas Melchior ist ein Mann mit Muskeln, unter den Ärmeln seines T-Shirts lugen hautfarbene Baumstämme hervor. Nun aber wirkt er zögerlich, ängstlich fast. Zur Sicherheit hat er sich die Jacke übergezogen. Sein Blick geht hinüber zu den Fans des FC Liverpool: In einem Pub am Frankfurter Hauptbahnhof trinken sich etwa hundert von ihnen für das Champions-League-Spiel am Abend warm. Einige Augen wirken glasig, es ist gerade halb vier. „Das macht mich ein bisschen skeptisch“, sagt Melchior leise. Vor Besoffenen habe er am meisten Respekt.

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