Südafrika

Mehr als 300 Tote nach Starkregen

Die Zahl der Opfer steigt schnell, viele Menschen werden noch vermisst. Die Schäden sind enorm.

Das Unwetter in der Küstenprovinz KwaZulu-Natal ist das schlimmste, das in der Geschichte des Landes je aufgezeichnet wurde.

Von Kassian Stroh
15. April 2022 - 2 Min. Lesezeit

Im Osten Südafrikas hat es tagelang heftig geregnet. In der Provinz KwaZulu-Natal wurde seit Wochenbeginn so viel Niederschlag gemessen wie normalerweise in fünf Monaten. Vielerorts kam es zu Erdrutschen - so wie hier in KwaNdengezi, einem Vorort von Durban.

Viele Häuser wurden zerstört, manche begruben ihre Bewohner unter sich.

Straßen wurden überschwemmt oder unterspült ...

... diese Brücke bei Durban wurde einfach weggeschwemmt. Die Schäden erschweren die Bergungsarbeiten, zur Katastrophenhilfe wurde auch das Militär mobilisiert.

Die Zahl der Opfer ist seit den ersten Meldungen immer weiter gestiegen. Mindestens 341 Menschen seien ums Leben gekommen, hieß es von der Regionalregierung am Donnerstag. Wenige Stunden zuvor hatten die Behörden von 306 Toten gesprochen, am Mittwoch war zunächst von 59 Toten die Rede. Die Zahlen gelten als vorläufig, denn zahlreiche Menschen werden noch vermisst.

Am Mittwoch besucht auch Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa das Katastrophengebiet. Bei der United Methodist Church in Clermont spricht er mit Angehörigen, die ihre Kinder vermissen. Er sichert ihnen staatliche Unterstützung zu: „Auch wenn eure Herzen schmerzen, wir sind für euch da“, sagt Ramaphosa.

Bizarre Bilder werden aus dem Hafen von Durban gesendet, einem der größten Frachthäfen Afrikas.

Dort liegen ungezählte Container über- und nebeneinander, umgekippt und davongeschwemmt von den Wassermassen.

Die Küstenprovinz KwaZulu-Natal, die am Indischen Ozean liegt, ist eines der wichtigsten Urlaubsziele im Land. Eigentlich hatte man sich dort bereits auf den traditionellen Osteransturm in- und ausländischer Touristen vorbereitet.

Stattdessen suchen manche Menschen nun, wie hier am Strand von Durban, nach ein paar Dingen, die sie aus dem angeschwemmten Strandgut klauben können.

Südafrika

Mehr als 300 Tote nach Starkregen

Die Zahl der Opfer steigt schnell, viele Menschen werden noch vermisst. Die Schäden sind enorm.

Das Unwetter in der Küstenprovinz KwaZulu-Natal ist das schlimmste, das in der Geschichte des Landes je aufgezeichnet wurde.

Im Osten Südafrikas hat es tagelang heftig geregnet. In der Provinz KwaZulu-Natal wurde seit Wochenbeginn so viel Niederschlag gemessen wie normalerweise in fünf Monaten. Vielerorts kam es zu Erdrutschen - so wie hier in KwaNdengezi, einem Vorort von Durban.

Viele Häuser wurden zerstört, manche begruben ihre Bewohner unter sich.

Straßen wurden überschwemmt oder unterspült ...

... diese Brücke bei Durban wurde einfach weggeschwemmt. Die Schäden erschweren die Bergungsarbeiten, zur Katastrophenhilfe wurde auch das Militär mobilisiert.

Die Zahl der Opfer ist seit den ersten Meldungen immer weiter gestiegen. Mindestens 341 Menschen seien ums Leben gekommen, hieß es von der Regionalregierung am Donnerstag. Wenige Stunden zuvor hatten die Behörden von 306 Toten gesprochen, am Mittwoch war zunächst von 59 Toten die Rede. Die Zahlen gelten als vorläufig, denn zahlreiche Menschen werden noch vermisst.

Am Mittwoch besucht auch Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa das Katastrophengebiet. Bei der United Methodist Church in Clermont spricht er mit Angehörigen, die ihre Kinder vermissen. Er sichert ihnen staatliche Unterstützung zu: „Auch wenn eure Herzen schmerzen, wir sind für euch da“, sagt Ramaphosa.

Bizarre Bilder werden aus dem Hafen von Durban gesendet, einem der größten Frachthäfen Afrikas.

Dort liegen ungezählte Container über- und nebeneinander, umgekippt und davongeschwemmt von den Wassermassen.

Die Küstenprovinz KwaZulu-Natal, die am Indischen Ozean liegt, ist eines der wichtigsten Urlaubsziele im Land. Eigentlich hatte man sich dort bereits auf den traditionellen Osteransturm in- und ausländischer Touristen vorbereitet.

Stattdessen suchen manche Menschen nun, wie hier am Strand von Durban, nach ein paar Dingen, die sie aus dem angeschwemmten Strandgut klauben können.

Team
Text Kassian Stroh
Digitales Storytelling Kassian Stroh
Bildredaktion Christine Kokot