Sturzflut in Nepal und Tibet

Nepal warnt nach Dammbruch vor neuer Sturzflut

28. August 2026
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Bei der plötzlichen Sturzflut am Mittwoch kamen nach offiziellen Angaben mehr als 500 Menschen ums Leben. 

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Es ist davon auszugehen, dass die Opferzahlen weiter ansteigen.

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Die Sturzflut brach am Mittwochmorgen über den Fluss Bhotekoshi im Gebirgsmassiv Langtang Himal nahe der Grenze zu Tibet herein.

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Zahlreiche Siedlungen wurden überschwemmt.
Zahlreiche Siedlungen wurden überschwemmt.
Zahlreiche Siedlungen wurden überschwemmt.

Zahlreiche Siedlungen wurden schlagartig überschwemmt.

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Laut nepalesischer Polizei konnten 1545 Verletzte und Gestrandete gerettet werden.

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Die Gesamtzahl der Vermissten in Nepal und China stieg zuletzt auf ungefähr 2500.

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Unter den Vermissten sind nach Angaben des Auswärtigen Amts auch Deutsche – vermutlich im niedrigen zweistelligen Bereich.

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An einem Krankenhaus in Kathmandu wurden Listen von Verletzten ausgehängt.

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Auf Satellitenfotos lässt sich das Ausmaß der Ereignisse vom Mittwoch im Vergleich zum Vortag erahnen.

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Auf Social Media kursiert das Video einer Überwachungskamera im Kreis Gyirong. Es zeigt den Moment, in dem eine Welle aus Wasser und Schlamm ein mehrstöckiges Gebäude trifft.

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Das Gelände ist für Helfende zum Teil schwer zugänglich.

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Hunderte Überlebende wurden mittlerweile mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht.

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Dort, wo es möglich ist, suchen freiwillige Helfer nach Überlebenden.

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Außerdem sind tausende Rettungskräfte aus China und Nepal im Einsatz.

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Sie suchen mit Hunden ...

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… und Drohnen nach überlebenden.

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In den am schwersten betroffenen Gebieten Nepals werfen Hubschrauber Zelte, Lebensmittel und andere Hilfsgüter ab.

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Unterstützung kommt auch aus Indien. An einem Luftwaffenstützpunkt werden Hilfsgüter verladen.

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Am Freitag verschärft sich die Lage erneut: Nach einem Dammbruch in Tibet sperrt die nepalesische Polizei Straßen nahe der Grenze. Es besteht die Sorge vor einer weiteren Sturzflut.

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Nepalesische und chinesische Rettungskräfte haben ihre Arbeit vorübergehend eingestellt.

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Der neu entstandene See hatte bereits am Donnerstag für Bedenken seitens der chinesischen Behörden gesorgt, weil sich darin zwei Millionen Kubikmeter Wasser gesammelt hatten.

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Der materielle Schaden ist enorm. In der Grenzregion zu Tibet wurden zahlreiche Häuser und Straßen zerstört.

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Fahrzeuge treiben in den Wassermassen.

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Selbst Brücken wurden mitgerissen.

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Noch ist vieles zum Ablauf der Ereignisse unklar. Nach Angaben des geologischen Dienstes der USA sei ein riesiger Teil eines Gletschers abgerissen.

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Die nepalesische Katastrophenschutzbehörde vermutete zunächst, dass die Gletscherlawine einen Zufluss blockiert habe, der sich dann schlagartig entlud. Dazu gibt es bisher aber noch keine handfesten Hinweise.

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Die Berge waren in Wolken gehüllt. Genaueres zum Ablauf der Ereignisse kann wohl erst dann besser verstanden werden, wenn Satelliten eine genauere Untersuchung ermöglichen.

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Experten zufolge begünstigt der Klimawandel derartige Flutkatastrophen. So seien Fels und Eis im Hochgebirge weniger stabil.

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Die Folgen des Unglücks sind noch schwer abzuschätzen. 

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Projektteam
Bildredaktion Friedrich Bungert, Stefanie Preuin, Daniel Hofer
Digitales Storytelling Corinna Koch, Leon Wenz, Lilly Zerbst
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