China

Der Milliardär, der angeblich 300 Kinder hat

Inspiriert von Elon Musk nutzen superreiche Chinesen die liberalen US-Gesetze zur Leihmutterschaft, um Riesenfamilien zu gründen. Etwa der Unternehmer Xu Bo, der laut eigener Zählung auf mindestens ein Dutzend Kinder kommt. Seine Ex-Freundin sagt: Es sind deutlich mehr.

China

Der Milliardär, der angeblich 300 Kinder hat

Inspiriert von Elon Musk nutzen superreiche Chinesen die liberalen US-Gesetze zur Leihmutterschaft, um Riesenfamilien zu gründen. Etwa der Unternehmer Xu Bo, der laut eigener Zählung auf mindestens ein Dutzend Kinder kommt. Seine Ex-Freundin sagt: Es sind deutlich mehr.

Von Lea Sahay (Text), Stefan Dimitrov (Illustration)
26. Januar 2026 | Lesezeit: 6 Min.

Wie viele Kinder darf ein Mensch haben? Es ist das Jahr 2023, als ein chinesischer Unternehmer in einem Gerichtssaal in Los Angeles per Videoschalte aus China erklärt, warum er sich 20 Kinder wünscht. Das Gericht geht zu diesem Zeitpunkt davon aus, dass er Vater von mindestens zwölf Kindern ist, die von US-amerikanischen Leihmüttern ausgetragen wurden, oder es in absehbarer Zeit sein dürfte. Gut zwei Jahre später nennt seine Ex-Freundin in den sozialen Netzwerken noch drastischere Zahlen: 300 Kinder sollen es sein, die er durch Leihmutterschaften in die Welt gesetzt hat, womöglich mehr. Der Unternehmer weist diese Zahl zurück: Es seien nur mehr als 100 Kinder.

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