

Foto: Kai Moorschlatt/dpa
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5. Juni 2026 | Lesezeit: 6 Min.
Es ist 15 Uhr, als die Fähre mit den Zerlegern im Hafen der dänischen Insel Anholt andockt. Endlich, so sagen sie hier. Denn in den vergangenen drei Wochen haben Bakterien und Pilze an „Timmy“ schon ordentlich gearbeitet, ihn zumindest teilweise wieder in Wasserstoff, Kohlenstoffdioxid, Harnstoff und Phosphat zurückverwandelt. Je nach Stadium ihrer Zersetzung riecht eine Leiche ja entweder nach Benzin oder Kakao, nach Nagellackentferner oder Knoblauch. Aber das, was von dem einst geschätzt 15 Tonnen schweren Buckelwal zuletzt noch übrig war, das stank einfach nur zum Himmel.