
Foto: Catherina Hess
Foto: Catherina Hess
17. Februar 2026 | Lesezeit: 7 Min.
Es ist Anfang Februar, ein sonniger Tag, beinahe frühlingshaft warm. Anian Halder, 30, trägt trotzdem einen knallroten Anorak – wie ein Textmarker bewegt er sich damit durch das Glockenbachviertel, hebt die relevanten Orte hervor, indem er an ihnen stehenbleibt und zu erzählen beginnt. „Über die Klappe wusste ich früher nichts“, sagt er und zeigt auf den achteckigen Pavillon hinter sich. Ständig sei er hier am Holzplatz vorbeigegangen, mitten im Münchner Glockenbachviertel, ohne eine Ahnung von der geschichtlichen Bedeutung zu haben.