
Foto: PYMCA/Avalon/Getty Images
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6. August 2025 | Lesezeit: 6 Min.
Sie ist zwölf. Von ihrem Hausarzt bekommt sie Benzodiazepin verschrieben, weil sie so große Angst hat. Vor der Zukunft, vor den Herausforderungen des Lebens. Die „Benzos“ – wie die Tabletten im Szenejargon heißen – lösen ihre Angst, packen sie in ein weiches Bett. Sie beruhigen und fördern den Schlaf. Für den Moment. Also nimmt sie viele Tabletten. Zu viele. Sie wird abhängig. Irgendwann macht sie eine Entzugstherapie, aber hält sie nicht durch. Jetzt ist sie 15. Jetzt ist sie in der Suchtberatung. .