Am 16. April 2025 verunglückt eine junge Surferin an der Eisbachwelle in München. Die Polizei ermittelt gegen Unbekannt wegen fahrlässiger Körperverletzung. Und die Welle wird erstmal gesperrt. Es ist der Anfang eines Konfliktes, der sich über mehrere Monate hinzieht und bald im ganzen Land Schlagzeilen macht.
Die Eisbachwelle steht wie kein anderer Ort für ein urmünchner Lebensgefühl, nämlich Leben und Leben lassen, weit in die Stadtpolitik hinein. Auch weil alle Seiten über Jahrzehnte voneinander profitiert haben. Weil eine einst illegale Subkultur zur Touristenattraktion wurde.
Aber was passiert, wenn jemand sein Leben in dieser rechtlichen Grauzone verliert?
Eine Podcast-Serie über den Kampf um ein Münchner Wahrzeichen.
Hören Sie die erste Folge jetzt kostenlos und alle weiteren Folgen sofort mit SZ Plus exklusiv auf SZ.de, bei Apple Podcasts oder Spotify im Kanal von “Das Thema”.
Folge 1
Der Unfall
Nach dem Unfall der jungen Surferin ermittelt die Polizei an der Eisbachwelle. Zum ersten Mal ist dort jemand beim Surfen gestorben – und das obwohl das Flusssurfen in München eine lange Tradition hat. Wie konnte das geschehen? Und: Wie geht es jetzt weiter?
Folge 2
Gegenwehr
Nach der Bachauskehr ist die Welle kaputt. Und Teile der Surfcommunity werden immer wütender über das Verhalten von Stadt und Verwaltung. Sie starten erste Aktionen, um sich gegen das Surfverbot zu wehren. Denn: Sie wissen, wie sie ihre Welle wiederherstellen können. Nur: Die Frage nach der Haftung macht alles sehr viel komplizierter.
