Wenn die Kuh schwitzt, wird die Milch schlechter

Nicht nur Städte, sondern auch Ställe heizen sich an warmen Tagen extrem auf. Für die Landwirte wird das zum Problem. Denn unter der Hitze leiden die Tiere und die Qualität der Nahrungsmittel.

Wenn die Kuh schwitzt, wird die Milch schlechter

Nicht nur Städte, sondern auch Ställe heizen sich an warmen Tagen extrem auf. Für die Landwirte wird das zum Problem. Denn unter der Hitze leiden die Tiere und die Qualität der Nahrungsmittel.

Von Alexandra Leuthner, Peter Hinz-Rosin und Christian Endt
18. Juli 2024 - 7 Min. Lesezeit

Die Kuh mag es kühl. Am wohlsten fühlt sie sich bei Temperaturen, die uns Menschen eher zum Frösteln bringen. Anders gesagt: „Wenn wir uns im kurzen Rock raus wagen, dann wird es bei den Kühen stressig“, erklärt Rosemarie Oberschätzl-Kopp, Agrarwissenschaftlerin und Expertin für Tierhaltung bei der Baywa (Bayerische Warenvermittlung landwirtschaftlicher Genossenschaften AG). Steige das Thermometer auf über 20 Grad bei zusätzlich hoher Luftfeuchtigkeit, dann könne man erste Reaktionen feststellen. „Die Tiere legen sich weniger hin, fangen an, schneller zu atmen, sie fressen auch weniger.“ 

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