„Titanic“-Anwältin im Interview

„Wenn du den Witz erklären musst, hast du schon verloren“

„Ich wäre manchmal gerne weniger vorsichtig.“ Gabriele Rittig streicht der „Titanic“ trotzdem vor Drucklegung Dinge raus.
„Ich wäre manchmal gerne weniger vorsichtig.“ Gabriele Rittig streicht der „Titanic“ trotzdem vor Drucklegung Dinge raus.

„Titanic“-Anwältin Gabriele Rittig über irre Schriftsätze im Dienst der Satire, den berühmten Fleck auf der Papst-Soutane und ihre Theorie darüber, welche Politiker am schnellsten klagen.

Interview von Ronen Steinke
2. Januar 2026 | Lesezeit: 9 Min.

Gabriele Rittig ist seit 40 Jahren die Rechtsanwältin des Satiremagazins Titanic, seit 1986 steht sie im Impressum. Davor schrieb sie von 1981 an als Autorin für die Zeitschrift, parallel studierte sie Jura. Heute ist sie nicht nur Fachanwältin für Strafrecht – und spezialisiert auf spanischsprachige Beschuldigte. Nach dem Interview in Frankfurt wird sie nach Katalonien fliegen, um einige ihrer alten Mandanten in Haftanstalten zu besuchen.

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