Fußball-WM

„Man darf nie in diese Kultfalle stolpern“

Warum Fernsehen am besten ist, wenn es schiefgeht, und Experten nicht zu viel von früher erzählen sollten: Ein Gespräch mit Per Mertesacker und Christoph Kramer über ihre Medienkarriere nach den Jahren als Fußballer.

Interview von Moritz Baumstieger
12. Juni 2026 | Lesezeit: 10 Min.

Christoph Kramer, 35, und Per Mertesacker, 41, schwärmen immer wieder vom WM-Quartier 2014 in Brasilien, wo sie Weltmeister wurden – für den kommenden Monat wird ihr Campo Bahia ein Hotel in Berlin-Mitte sein. Das ZDF nutzt mit dem Hauptstadtstudio seinen zweitgrößten Standort nach der Zentrale in Mainz für die Sendungen zur WM. Im „Musikzimmer“ ihres Hotels empfangen die beiden am Tag des Eröffnungsspiels, um über ihren Wandel vom Spieler zum Experten zu sprechen. Kramer kommentiert seit 2018 für den Sender, Mertesacker kam zwei Jahre später dazu – und dass zwischen ihnen eine gewisse Dynamik entstehen würde, die viele Zuschauer begeistert, sei nicht abzusehen gewesen, sagen sie.

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