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Das Ende der Scham

Von herabwürdigenden Körper-Kommentaren bis zu sexualisierter Gewalt: Wir haben mehr als 50 Frauen zwischen 19 und 91 Jahren gefragt, wofür sie sich in ihrem Leben schon geschämt haben.

Die Resonanz war überwältigend – und erschütternd.

Das Ende der Scham

Von herabwürdigenden Körper-Kommentaren bis zu sexualisierter Gewalt: Wir haben mehr als 50 Frauen zwischen 19 und 91 Jahren gefragt, wofür sie sich in ihrem Leben schon geschämt haben.

Die Resonanz war überwältigend – und erschütternd.

2. Mai 2026 | Lesezeit: 27 Min.

Vielleicht ist das Schlimmste an der Scham, wie hartnäckig sie sich festsetzt. Scham formt den Blick, den man auf sich selbst hat. Scham lähmt, Scham macht einsam, Scham lässt verstummen. Denn sie ist ein Machtinstrument: Wenn eine sich schämt, wird sie wahrscheinlich nichts sagen. Und wenn viele sich schämen, kommen Täter immer wieder davon. Dann ändert sich an bestimmten Strukturen über Jahrzehnte hinweg nichts.

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