Das Leben in vollen Zügen
Eigentlich ist das alles ein totaler Wahnsinn. Also: Da fahren Menschen auf Rollschuhen rum. Sie sind verkleidet als Züge. Ja, Züge. Sie rollen und tanzen zwei Stunden lang und singen dabei pathetische Lieder, die klingen wie das Achtziger-Programm eines Oldie-Senders. Die Story spielt in einer Welt der lebenden Eisenbahnen, die meisten Lokomotiven sind männlich, die meisten Waggons weiblich. Im Mittelpunkt steht eine kleine Dampflok, Rusty. Der mag einen Erste-Klasse-Wagen namens Pearl recht gern. Die mag aber auch den etwas fiesen Diesellok-Mann Greaseball. Rusty muss aus irgendeinem Grund in Wettfahrten gegen stärkere Züge antreten. Erst hat er keine Chance, dann erscheint ihm ein guter Geist, der Starlight Express, dann taucht seine Mutter auf, eine alte Dampflok, und macht ihm Mut. Schließlich gewinnt Rusty die Weltmeisterschaft der Züge, und Pearl gewährt ihm ihre Liebe. Am Schluss tanzen und rollen und singen alle in einem schier endlosen Finale durchs ganze Theater.