
13. November 2025 | Lesezeit: 21 Min.
Hito Steyerl bittet in ihre Wohnung in der Münchner Maxvorstadt. Im Flur ein offener Koffer, die Kleidung darin zerwühlt, geht man durch die Tür, ist dort ein Zimmer mit Küchenzeile, Betondecke, Schlaf-Nische, Mini-Bad und ein überdimensioniertes, bodentiefes Fenster mit Blick über die Dächer der Stadt. Eigentlich wohnt Steyerl mit ihrer Familie in Berlin. Auf einem Regal liegt ein Karton mit Plakaten für eine Konferenz im vergangenen Jahr, die sie organisiert hat. Der Titel: »Dronomation. Post-Civil Drones and Artificial ›Intelligence‹ in War Zones«.