SZ-Magazin

Edition 46: Hito Steyerl

»Ich will, 
dass man mir 
zuhört...«

Edition 46: Hito Steyerl

»...und da ist 
ein wütender 
Tonfall nicht 
hilfreich«

Hito Steyerl ist eine der bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart. Sie selbst will von solchen Superlativen aber nichts wissen.

Ein Gespräch über ihre exklusive Arbeit für die Kunstausgabe des SZ-Magazins, das Verhältnis von Mensch, Ding und Drohne – und darüber, warum sie sich nur ungern an das München der Siebzigerjahre erinnert.

Edition 46: Hito Steyerl

»Ich will, 
dass man mir 
zuhört...«

Edition 46: Hito Steyerl

»...und da ist 
ein wütender 
Tonfall nicht 
hilfreich«

Hito Steyerl ist eine der bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart. Sie selbst will von solchen Superlativen aber nichts wissen.

Ein Gespräch über ihre exklusive Arbeit für die Kunstausgabe des SZ-Magazins, das Verhältnis von Mensch, Ding und Drohne – und darüber, warum sie sich nur ungern an das München der Siebzigerjahre erinnert.

Interview: Mareike Nieberding, Fotos: Julian Baumann
13. November 2025 | Lesezeit: 21 Min.

Hito Steyerl bittet in ihre Wohnung in der Münchner Maxvorstadt. Im Flur ein offener Koffer, die Kleidung darin zerwühlt, geht man durch die Tür, ist dort ein Zimmer mit Küchenzeile, Betondecke, Schlaf-Nische, Mini-Bad und ein überdimensioniertes, bodentiefes Fenster mit Blick über die Dächer der Stadt. Eigentlich wohnt Steyerl mit ihrer Familie in Berlin. Auf einem Regal liegt ein Karton mit Plakaten für eine Konferenz im vergangenen Jahr, die sie organisiert hat. Der Titel: »Dronomation. Post-Civil Drones and Artificial ›Intelligence‹ in War Zones«.

© SZ - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.