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Rabea Rogge
Die Wissenschaftlerin im Foto-Interview über Weltraumtourismus, die Besiedelung fremder Planeten und darüber, was sie Kindern rät, die eines Tages selbst ins All wollen.
Geboren 1996 in Berlin
Beruf Elektroingenieurin
Ausbildung Studium Elektrotechnik an der TU Berlin, Bachelor und Master Elektrotechnik an der ETH Zürich
Status Völlig losgelöst
Die halbe Welt blickte auf die Mondmission »Artemis II« – die Wissenschaftlerin Rabea Rogge kennt das Geschehen aus der anderen Perspektive. Vergangenes Jahr verbrachte sie dreieinhalb Tage im Weltraum – als erste deutsche Frau und obwohl sie keine Berufsastronautin ist.
Ihr Blick, als Sie die Einladung ins All bekommen haben?

Und der, als Sie verstanden haben, was das bedeutet?

Rogge forscht eigentlich zu Robotern in der Arktis, 2024 lernte sie bei einer Expedition den Krypto-Milliardär Chun Wang kennen. Der finanzierte kurz darauf die private Raumfahrtmission »Fram2« – und bot Rogge einen Platz als Pilotin an.
Wie fühlt sich Schwerelosigkeit an?

Wobei fehlt die Schwerkraft am meisten?

Nach einem Jahr Training startete sie am 1. April 2025 und umrundete die Erde 55 Mal in rund 450 Kilometer Höhe. Dafür bekam sie viel Aufmerksamkeit, aber auch Kritik. Manche sahen in der Mission Weltraumtourismus, weil der Flug von SpaceX durchgeführt wurde und das Raumfahrzeug nur wenige Tage im All war.
Ihre Reaktion, wenn jemand Ihre Mission Weltraumtourismus nennt?

Rogge betonte, sie habe während des Flugs Experimente in Zusammenarbeit mit Universitäten betreut, die Crew machte etwa die ersten Röntgenbilder im All.
Was raten Sie einem Kind, das später ins All fliegen will?

Über ihre Erlebnisse hat Rogge das Buch Ein (bisschen) Weltraum für Alle geschrieben, das gerade erschienen ist. Durch die Schwerelosigkeit sei man wie ein Kind, man müsse alles neu lernen, erzählte sie nach ihrer Rückkehr. Als die Crew sich an das Schweben gewöhnt hatte, sei nur ein Problem geblieben: Ständig habe man irgendeinen Fuß im Gesicht.
Als Menschheit andere Planeten besiedeln. Größenwahn oder Pioniergeist?

Welchen Berufswunsch hatten Sie als Kind?

Was hat sich in Ihrem Leben nach der Weltraummission verändert?

Welche Fähigkeit brauchten Sie vor allem für die Mission?
