
Sagen Sie jetzt nichts
Was hat Los Angeles, was Deutschland nicht hat, Bill und Tom Kaulitz?
Die beiden Musiker zeigen im Interview ohne Worte, was das Schönste am Zwillingsdasein ist und was das Nervigste – und wie sie aussehen, bevor sie sich die Haare gemacht haben.
Geboren 1. September 1989 in Leipzig
Beruf Musiker, Juroren, Podcaster
Ausbildung Beide Gymnasium in Wolmirstedt (abgebrochen) und Realschulabschluss per Fernkurs
Status Immer am Ruder, Bruder
Was ist das Schönste am Zwillingsdasein?

Und das Nervigste?

Wie sehen Sie aus, bevor Sie morgens Ihre Haare machen?

Gibt es Momente, in denen Sie den anderen rein gar nicht verstehen?

Woran merkt man, dass einer von Ihnen eitel ist?

Gibt es etwas, worauf Sie beim anderen insgeheim neidisch sind?

Was darf nur ein Bruder, sonst niemand?

Ihr größtes Laster?

Wie viel Konkurrenz steckt noch in Ihrer Beziehung?

Wie streiten Sie?

Man muss sich in diesen Tagen und Wochen der kaulitzschen Allgegenwart mal wieder das Video zu Durch den Monsun anschauen. Mit dem Lied fing 2005 alles an. 21 Jahre her! Bill, der Sänger, hatte noch eine hohe Stimme, Tom, der heute vollbärtige Zwillingsbruder, hatte schon Dreadlocks. 15 waren sie da.
Und niemand konnte ahnen, zu was für Dauerbrennern sie sich entwickeln würden. Zahllose Fernsehauftritte später, als Musiker, als Jury-Mitglieder, in Talkrunden,
zahllose Wandlungen und Verwandlungen später, in Frisur (Tom erinnert jetzt an den Action-Star Jason Momoa) und Stil (Bill erinnert an Toms Ehefrau Heidi Klum), sind sie immer noch da, ach was, mehr denn je! Auch wenn sie inzwischen in Los Angeles leben.
Seit fünf Jahren plaudern die zwei im Podcast Kaulitz Hills über Gott, die Welt und sich selbst. Und in der Netflix-Doku-Serie Kaulitz & Kaulitz (dritte Staffel jetzt online) plaudern sie über Gott, die Welt und sich selbst. Wie gut, dass die beiden eine Selbstironie besitzen, die unter deutschen Promis selten ist:
Sie lachen gern über sich und sind für jeden Spaß zu haben – inklusive Wetten, dass ..?-Moderation, die sie am 5. Dezember einmalig übernehmen. Man wird in 21 Jahren auf diesen Sommer zurückschauen und denken: Krass, da waren die echt ständig überall. Und sie werden es dann, 2047, immer noch sein. Wetten, dass?