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Zeigen Sie uns Ihre extremste Verrenkung, Darja Varfolomeev?
Die Olympiasiegerin in Rhythmischer Sportgymnastik im Interview ohne Worte – über ihren frühen Erfolg, exzessives Training und Turnhallengeruch.
Geboren 4. November 2006 in Barnaul (Russland)
Beruf Rhythmische Sportgymnastin
Ausbildung Mittlere Reife
Status Goldene Ausnahme
Wer Darja Varfolomeev zum ersten Mal begegnet, denkt unweigerlich: Wie bitte, sie soll erst 19 Jahre alt sein? Wirkt sie dafür nicht viel zu reif, zu souverän, zu erwachsen? Vielleicht hat Darja Varfolomeev bloß einfach schon viel erlebt.
Mit zwölf Jahren kam sie aus Westsibirien ins Sportinternat in Fellbach-Schmiden in Schwaben – ohne ihre Eltern und ohne große Deutschkenntnisse. Ihre Familie hoffte, dass Darja hier besser gefördert würde. Die deutsche Staatsbürgerschaft hatte sie außerdem schon, dank eines deutschen Großvaters.
Neben der Schule trainierte Darja Varfolomeev nun mindestens 36 Stunden pro Woche. Der Lohn: 2024 wurde sie in Paris Olympiasiegerin, mehrmalige Welt- und Europameisterin ist sie ebenfalls.
Ihre Disziplin ist auch bei den Fotoaufnahmen mit dem SZ-Magazin spürbar. Varfolomeev erscheint hierfür auf die Minute pünktlich. Alles läuft wie am Schnürchen. Ein Versuch, höchstens noch einer – dann sitzt jede Pose. Die Aufnahmen machen ihr offensichtlich Spaß, eine willkommene Abwechslung zu ihrem Trainingsalltag.
Ab dem 12. August wird Darja Varfolomeev ihre Fähigkeiten bei den Weltmeisterschaften der Rhythmischen Sportgymnastik in Frankfurt am Main zeigen, wo sie zu den großen Favoritinnen zählt.
Zeigen Sie uns mal Ihre extremste Verrenkung?

Wie denken Sie an die Olympischen Spiele in Paris zurück?

Sie haben alles gewonnen und sind erst 19 Jahre alt – sind Sie überhaupt noch motiviert?

Wo hilft es im Alltag, wenn man so gelenkig ist?

Mögen Sie den Geruch von Turnhallen?

Wie fühlen Sie sich nach zehn Stunden Training?

Sie haben Ihr bisheriges Leben dem Sport gewidmet. Was ist Ihre große Leidenschaft daneben?

Was ist der wichtigste Muskel in der Rhythmischen Sportgymnastik?

Auch Ihre Mutter war rhythmische Sportgymnastin. Was haben Sie von Ihr gelernt?

Manchmal Lust auf eine Zigarette – oder ein Bier?
