Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026
Die Ergebnisse im Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen
Im Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen ist die CDU mit 33,5 Prozent der Zweitstimmen die stärkste Partei. Guido Wolf (CDU) erhält die meisten Erststimmen und erringt das Direktmandat. Erfahren Sie, wie die Parteien hier und im landesweiten Vergleich abschneiden.
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Nach der Wahl 2021 wurde das Wahlrecht geändert. Zuvor gab es nur eine Stimme, 2026 vergleichen wir jeweils Erst- und Zweitstimmen mit dem Ergebnis der Vorwahl.
Im Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen erzielt die CDU das stärkste Ergebnis, sie holt 33,5 Prozent der Zweitstimmen. Ihr Vorsprung gegenüber der AfD (26,7 Prozent) beträgt 6,8 Prozentpunkte.
Die AfD gewinnt im Vergleich zu 2021 die meisten Zweitstimmen hinzu und steigert ihr Ergebnis um 13,8 Prozentpunkte. Den größten Verlust verzeichnet die FDP mit einem Minus von acht Prozentpunkten. Die Partei BSW ist erstmals angetreten und kommt auf 1,5 Prozent der Zweitstimmen.
Guido Wolf von der CDU erhält die meisten Erststimmen. Mit 38,6 Prozent der Erststimmen liegt er deutlich vor Kay Rittweg (26,3 Prozent), dem Kandidaten der AfD. Wolf erringt das Direktmandat und vertritt den Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen künftig im Landtag.
Im Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen gaben 66,2 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab. Bei der Wahl 2021 war die Wahlbeteiligung noch um 6 Prozentpunkte niedriger. Wie auch im Baden-Württemberg-Trend ist die Wahlbeteiligung gestiegen. In ganz Baden-Württemberg haben 69,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben (+5,8 Prozentpunkte).
Vergleich zu den anderen Wahlkreisen
Die Ergebnisse im Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen unterscheiden sich sehr deutlich vom Gesamtergebnis.
Die FDP schafft es nach vorläufigem amtlichen Endergebnis nicht in den Landtag. Hätte ganz Baden-Württemberg so gewählt wie der Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen, würde die FDP (5,4 Prozent) in den Landtag einziehen. Die SPD (4 Prozent) hingegen würde an der Fünfprozenthürde scheitern.